Auf etwa 300 Metern Höhe über der Stadt eröffnet es Besuchern einen atemberaubenden Blick über die „Never Ending City“, von den urbanen Weiten bis zu den Hügeln und dem Pazifik in der Ferne. Das Observatorium wurde 1935 eröffnet und ist seitdem sowohl Wissenschaftszentrum als auch kultureller Treffpunkt für Sternengucker und Stadtentdecker. Der Eintritt zur Anlage und zu vielen Teleskopen ist kostenfrei, was sie zu einem der am meisten frequentierten öffentlichen Observatorien der Welt macht.
Das Gebäude selbst mit seinen markanten Kuppeln und Architekturdetails wurde oft als Filmkulisse genutzt – etwa in Rebel Without a Cause, La La Land oder Star Trek Into Darkness – und verstärkt so den Eindruck, selbst Teil einer filmischen Inszenierung zu sein. Im Inneren bieten Ausstellungen und Sternenshows Einblicke in die Astronomie, die Raumfahrt und die Geschichte der Wissenschaft, ergänzt durch historische Instrumente und interaktive Präsentationen.

Oben angekommen, breitet sich Los Angeles auf der einen Seite scheinbar endlos aus, während auf der anderen Seite die Hügel mit dem Hollywood Sign dominieren. Beim Sonnenuntergang wechselt das Licht und die Stadt beginnt zu glühen. Nach dem Besuch der Ausstellung endet der Tag mit dem Abstieg zurück in die Stadt – ein finaler Blick auf das Panorama bleibt noch lange im Gedächtnis.

Abschied am Meer
Am letzten Tag führt ein gemütlicher Spaziergang noch einmal von Venice Beach zurück zum Santa Monica Pier. Die salzige Luft, das Kreischen der Möwen und der weiche Sand unter den Füßen lassen die Stadt noch einmal aufleben. Ein berühmter Corn Dog gehört genauso dazu wie frisches Obst von den zahlreichen Ständen entlang der Promenade – einfache, typisch amerikanische Genussmomente, die den Alltag hier lebendig machen.
Kurz darauf heißt es Abschied nehmen. Los Angeles hinterlässt einen bleibenden Eindruck: eine Stadt der Kontraste. Hier trifft Filmgeschichte auf Straßenkunst, Luxus auf rohe Küstenenergie und Glamour auf Graffiti. Es ist eine Stadt, die sich nicht in Worte fassen lässt – man muss sie erleben, atmen und auf sich wirken lassen, um ihr Wesen zu begreifen.

Von den gewaltigen Weiten des Grand Canyon über das Nachtleben in Las Vegas bis zu den sanften Küsten Kaliforniens und dem Glamour von Los Angeles – die Reise durch die USA hat alles geboten: Natur in überwältigender Größe, Städte voller Kontraste, klassische Motels, üppiges amerikanisches Essen und Momente, die sich wie Filmsequenzen aneinanderreihen. Over the Top, überraschend, atemberaubend – eine Entdeckungstour durch das Land der Möglichkeiten.