Danach erfolgt eine Fahrt im überfüllten Cable Car – weit weniger spektakulär als gedacht, aber trotz allem ein Must-do.

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Frische Brise auf der Bay

Am Nachmittag erkundet das Paar die Stadt von der Wasserseite. Auf einer Bootstour über die Bay zeigt sich San Francisco von seiner windigen, eher kühlen Seite. Die Golden Gate Bridge wirkt aus der Nähe noch monumentaler, besonders als das Boot direkt unter ihr hindurch fährt. Ein Moment, der Gänsehaut hinterlässt.

Alcatraz: Die düstere Seite der Westküste

Wer San Francisco erkundet, sollte einen Besuch auf der Gefängnisinsel Alcatraz nicht verpassen. Die karge Insel, einst ein Hochsicherheitsgefängnis, wirkt zugleich unwirklich und bedrückend.

Audioguides führen die Besucher durch die Zellblöcke und Erzählungen ehemaliger Insassen und Wärter machen die Vergangenheit greifbar. Der berühmteste Ausbruch – durchgeführt von Frank Morris und den Brüdern Anglin 1962 – schwebt wie ein Mythos über der Insel. Bis heute ist unklar, ob die Männer überlebten oder in den eisigen Fluten der Bay verschwanden.

Golden Gate Magic

Nach einer Stärkung auf dem Fisherman‘s Wharf bestellten die Freunde ein Uber, welches sie nach Marin Headlands bringen sollte. Kurzerhand werden sie mitten auf dem Highway rausgelassen, weil der Parkplatz aktuell gesperrt ist – ein skurriler Moment, gefolgt von einem der schönsten Anblicke auf die Stadt: Die Golden Gate Bridge leuchtet in sattem Rot, eingerahmt von grünen Hügeln, blauer Bay und klarer Sicht.

Der Rückweg wird zur besonderen Erinnerung: Die beiden überqueren die 1,27 Kilometer lange Brücke zu Fuß – begleitet von Wind, Lärm, atemberaubender Sicht und einem breiten Grinsen im Gesicht. Der Abend endet mit Pizza und Bier und hinterlässt unzählige Eindrücke, starke Bilder und das Gefühl, eine Stadt erlebt zu haben, die sich jedem Besucher anders zeigt.