Von unserer Reporterin
Nach einem Autounfall im Jahre 2022 fällt für zwei Freunde ein entscheidender Satz:
„Das Leben ist zu kurz für irgendwann.“
Für die beiden wird dieser Moment zum Auslöser, einen lang gehegten Traum endlich Wirklichkeit werden zu lassen – eine Reise in die USA, genauer gesagt an die Westküste, mitten hinein in die Mythen von San Francisco, Golden Gate und dem Geist des Abenteuers.

Ein holpriger Start in den Traum
Schon am Flughafen beginnt das Abenteuer mit einem sehr holprigen Start: Ein „Second Random Security
Check“ hält die Reisenden so lange auf, dass das Boarding bereits läuft, während sie noch kontrolliert werden. Am Ende schaffen sie es an Board, doch die nächste Hürde wartet bereits: die amerikanische Einreise.
Fingerabdrücke, Augenscan und endlose Fragen – ein Ritual, dass nach 11 Stunden Flug Geduld erfordert. Nach überstandener Prozedur öffnet sich die Tür sich die Tür zum „Land der unbegrenzten Möglichkeiten.“ Am Ausgang wartet schon der Guide – ein wandelndes Klischee, mit Stars-and-Stripes-Shirt, wildem Haar und Cowboystiefeln. Ein Typ, der die Stimmung vorgibt: Welcome to America!
Erste Eindrücke einer Stadt voller Kontraste
San Francisco, viertgrößte Stadt Kaliforniens, überrascht zunächst mit seiner kompakten, gut zu laufenden Innenstadt – wären da nicht die berüchtigten Hügel, die jeden Spaziergang zu einem kleinen Workout verwandeln. Am Fisherman’s Wharf trifft das Paar auf das pulsierende Herz der Stadt: ein farbenfrohes Durcheinander aus Touristen, Streetfood, salziger Hafenluft und natürlich den beühmten Seehunden, die lautstark um Aufmerksamkeit werben und jeden mit ihrem Duft zu betören versuchen.

Das erste amerikanische Abendessen stellen klassisch Burger und Pommes dar, begleitet von einem ersten Ausblick auf das Wahrzeichen der Stadt: Die Golden Gate Bridge, welche in Nebel gehüllt schimmert.
Mit dem Cable Car durch die Geschichte
Mit der historischen Tram geht es quer durch die Innenstadt und zu Fuß weiter bis nach Chinatown. Rote Lampions, ein traditionelles Tor, tanzende Menschen – ein Viertel voller Lebenslust und Energie. Selbst der Klassische Glückskeks wird probiert, wenn auch ohne Botschaft.

Im Cable Car Museum erleben die beiden die Technik hinter den berühmten Straßenbahnen.
Besonders beeindruckend: Die
Wagen werden an den Endstationen noch immer per Hand auf einer Drehscheibe gewendet, eine Szene, die den Besucher fast in vergangene Zeiten zurückversetzt.